15. Spieltag : SV Einheit 1875 Worbis – Nikolausberger SC 25:23 (12:12)

Stationen: 0:4, 3:5, 4:7, 8:8, 8:10, 11:10, 12:12 (HZ), 13:12, 13:14, 14:16, 16:16, 17:17, 17:20, 22:20, 22:21, 23:21, 23:22, 25:22, 25:23 (Endstand)

Worbis mit: Schmidt, Wagner – K. Heidorn, Schwaberow, Sittig, A. Heidorn (3), Reinemann (4), Jagelski (3), Schäfer (5), Seidel (5), Fasse, Ertmer (1), Kullmann (1), Tetzlaff (3)

 

Was für ein Spiel – ein Genuss für jeden Handballfan. Um 21.35 Uhr kannte der Jubel in der Ohmberghalle keine Grenzen mehr! Mit einer spektakulären Leistung haben unsere Jungs das Spitzenspiel der Regionsoberliga gegen die hoch favorisierten Gäste aus Nikolausberg gewonnen. Was für ein Saisonfinale! Besser hätte es nicht sein können. Und dabei ging es um nicht weniger als die Meisterschaft. Mit sechs Toren Unterschied hätten unsere Jungs gewinnen müssen, dann wäre die Meisterschaft perfekt gewesen. Aber das war gegen die hoch favorisierten Gäste aus Nikolausberg schon eine Hausnummer. Der Sieg am Ende dennoch hoch verdient, laut umjubelt und der Lohn für die Vizemeisterschaft! Herzlichen Glückwunsch Jungs!

Und so verlief das Spiel: in den ersten Minuten sah es so gar nicht nach einem Happy End aus. Erst nach sieben Minuten erzielten unsere Männer den ersten Treffer, konnten zuvor die starke zweite Welle der Gäste nicht stoppen. Zudem überzeugte zunächst die Defensive nicht. Das Team ging etwas geschwächt in das Spiel, musste auf Spielmacher Marco Krist (private Gründe) und Torwart Thomas Gahrmann (verletzt) verzichten. Alexander Heidorn und Albert Wagner rückten nach. Doch nach dem ersten Tor war der Bann noch nicht gebrochen. Erst weitere fast drei Minuten später gelang der zweite Treffer, beide Tore übrigens von den jüngsten Spielern auf dem Platz Justin Ertmer und Pascal Kullmann. Ab der Mitte der ersten Halbzeit waren dann alle im Modus. Die zweite Welle der Gäste wurde konsequent unterbunden und diese so mürbe gemacht. Bis zur Pause glichen unsere Jungs mit einer starken Leistung aus. Nach dem Wechsel dann kurz die Führung, doch die war schnell dahin. Es war eigentlich nicht das Spiel unserer schnellen Jungs, die gerne viele Tore werfen. Es war eine Abwehrschlacht auf beiden Seiten. Jedes Tor wurde hart erkämpft. Zudem wurde von den Unparteiischen viele technische Fehler abgepfiffen. Zur Mitte der zweiten Halbzeit drohte das Spiel zu kippen. In der 46. Minute trafen die Gäste zum 17:20. Die Auszeit von Trainer Matthias Wulff kam zur richtigen Zeit. Er konnte auf der Bank aus den Vollen schöpfen, brachte nach den jungen Wilden nun die erfahreneren Spieler. Und die wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen. Nikolausberg hatte sein Pulver verschossen, sie spielten bereits am Limit, hatten keine Wechselmöglichkeiten mehr. Und genau das war dieses Mal der Garant zum Sieg. Innerhalb von 10 Minuten drehten wir das Spiel und führten in der 56. Minute mit 22:20. Aber es blieb weiter spannend. In Minute 58:41 schlossen die Gäste zum 23:22 auf. Doch mit zwei schnellen Toren im Konter durch einen Alexander Heidorn und Mark Tetzlaff bebte die Halle, die Führung von 25:22 bedeutete den Sieg. Die ca. 200 Zuschauer kannten kein Halten mehr. Der Jubel war grenzenlos, alle freuten sich mit den Jungs auf dem Platz. Und sie haben es sich verdient. Sie haben eine überragende Saison gespielt, immer konzentriert, immer auf den Punkt fit, mit nur ganz wenigen Ausnahmen hervorragende Spiele gezeigt. Es tolles Team unsere I. Männer, eine Einheit auf dem Feld!  

14. Spieltag : HSG Rhumetal II - SV Einheit 1875 Worbis 36:36 (18:21)

Stationen: 2:1, 2:3, 5:8, 8:8, 10:11, 12:11, 12:14, 16:19, 18:21 (HZ), 19:23, 20:25, 23:27, 27:27, 30:30, 33:32, 35:33, 36:34, 36:36 (Endstand)

 

Worbis mit: Gahrmann, Schmidt – Gräser (1), Heidorn, Schwaberow, Sittig (3), Reinemann (7), Jagelski (1), Schäfer (6), Krist (7), Seidel (4), Fasse, Ertmer (1), Tetzlaff (6)

 

Was für ein Spiel so kurz vor dem Saisonfinale. Ein würdiges Spiel für diese Liga auf hohem Niveau auf beiden Seiten. Unser Team spielte überragende 40 Minuten im Angriff, fast alles lief über die erste und zweite Welle. Jeder Wurf ein Treffer und das bei atemberaubendem Tempo. Doch dieses hohe Tempo konnten sie leider nicht bis zum Ende durchhalten. Es kam was kommen musste, der Einbruch. Die bereits im gesamten Spiel sichtbaren Probleme in der Abwehr traten jetzt – ohne eigene Tore – deutlicher zu Tage. Die Gastgeber machten ihre Tore, wir leider nicht. Immer wieder ließen wir uns in das ungeliebte Positionsspiel drängen, leisteten uns Abspielfehler und liefen wieder in die Konter hinein. Doch geschlagen geben wollten wir uns nicht. Die letzten fünf Minuten gehörten uns. Besonders in der Abwehr stellten wir uns noch einmal massiv dagegen und holten am Ende das verdiente Unentschieden. Angesichts des gesamten Spielverlaufs ist das Unentschieden durchaus gerecht und ein Punktgewinn denn ein Punktverlust.

12. Spieltag : SV Einheit 1875 Worbis - TG Münden II 27:23 (15:13)

Stationen: 3:2, 5:4, 6:6, 10:6, 12:8, 14:10, 14:12, 15:13 (HZ), 16:14, 16:17, 18:17, 21:21, 25:21, 25:23, 27:23 (Endstand)

 

Worbis mit: Gahrmann, Schmidt – Gräser (1), Heidorn (3), Schwaberow, Sittig, Reinemann (4), Jagelski, Schäfer (2), Krist (6), Seidel, Fasse, Ertmer (3), Tetzlaff (7)

 

Ein für die Regionsoberliga ungewöhnlich hartes Spiel sahen die zahlreichen Zuschauer in der Ohmberghalle am vergangenen Samstag. Zu Gast war der bekannte Gegner der TG Münden. Die Gäste hatten sich viel vorgenommen, wollten unser Spiel durch eine harte Gangart unterbinden und sehr körperbeton auftreten. Sicherlich eine gute Idee aus deren Sicht, für unser Team allerdings alles andere als gesund. Unser ansonsten über Schnelligkeit, Technik und Taktik agierenden Jungs hatten sich nach ca. 15 Minuten auf die Spielweise eingestellt und stellten sich auf die robuste Spielweise ein. Die Schiedsrichter unterbanden auf beiden Seiten diese Gangart leider nicht. Schöner Handball sieht anders aus. Im Angriff stellten sie zudem recht früh auf eine doppelte Manndeckung um. Eine Spielweise, mit der unsere Jungs nicht gerechnet haben und gegen die es schwer ist, zu spielen. Doch unser Team hat das ganz gut gelöst. Allerdings ließen wir uns auch immer wieder in den Positionsangriff drängen, schafften es nicht, die Wellen zu kommen. Entsprechend wenige Torwürfe gab es dieses Mal für die Zuschauer zu sehen. Unserer Abwehr hingegen agierte bärenstark, unterband das gegnerische Angriffsspiel zeitweise völlig. Dieser kräftemäßige Aufwand und das ständige Arbeiten im Positionsangriff gegen die offensive Abwehr führte dann des Öfteren zu Fehlwürfen. Trotzdem konnten sie sich kurz vor Schluss entscheidend auf 25:21 absetzen. Eine Vorentscheidung 8 Minuten vor Schluss. Letztlich hat das bessere Team gewonnen und die robuste Spielweise der Gäste hat sich zum Glück nicht durchgesetzt.

11. Spieltag : HG Rosdorf-Grone III – SV Einheit 1875 Worbis 29:36 (15:18)

Stationen: 1:5, 4:9, 6:11, 9:14, 10:16, 15:16, 15:18 (HZ), 18:18, 19:19, 21:22, 23:24, 24:26, 24:29, 26:31, 29:36 (Endstand)

 

Worbis mit: Gahrmann, Schmidt – Sittig (1), Wehr (1), Reinemann (11), Schwaberow (2), Schäfer (6), Heidorn (2), Tetzlaff (3), Ertmer (3), Krist (3), Fasse (2), Müller (2)

 

Ein Spiel mit Höhen und Tiefen und dem guten Ausgang für unser Team. Dabei legten sie gleich los wie die Feuerwehr, führten verdient und schnell mit 1:5 und 4:9. Die ersten 10 Würfe landeten allesamt im Tor. Es klappte einfach alles, die Bewegung nach vorn war für die Gastgeber nicht zu stoppen. Doch leider ging es so nicht weiter. Beim Stand von 10:16 in der 18. Minute schien der Faden gerissen zu sein. Es passte nicht mehr viel zusammen. Rosdorf-Grone stellte um auf eine offensive Abwehr, mit der wir überhaupt nicht zurechtkamen. Wir ließen uns in den ungeliebten Positionsangriff drängen. Erst eine doppelte Unterzahl unserseits in der 45. Minute entfachte den Turbo in uns. Die letzten 15 Minuten gehörten uns. 10 Treffer landeten unsere Männer von da an bis zum Ende. Konditionell waren wir besser aufgestellt und kämpften am Ende überzeugender und verbissener. Das Team hat an diesem Abend große Stärke bewiesen und hat sich nach heftigem Einbruch und kurz vor dem Kippen des Spiels gemeinsam gefangen und den Sieg nach Hause gefahren.

10. Spieltag : HSG OHA II - SV Einheit 1875 Worbis 22:26 (9:11)

Stationen: 2:2, 4:4, 6:6, 8:8, 8:10, 9:11 (HZ), 11:12, 11:14, 12:16, 14:16, 14:19, 17:20, 18:23, 20:23, 21:25, 22:26 (Endstand)

 

Worbis mit: Schmidt – Gräser, A. Heidorn (1), Schwaberow (1), Sittig (3), Reinemann (4), Jagelski, Schäfer (7), Krist (1), Seidel (4), Fasse, Tetzlaff (5)

Ein Pflichtsieg und dennoch eine schwere Aufgabe. Das Team aus dem Harz spielt einen für diese Liga ungewöhnlichen Handball, lässt die Schnelligkeit und ein wenig auch das hohe technische Niveau der anderen Teams vermissen. Und das bedeutet jetzt nicht, dass es einfach ist, gegen diese Mannschaft zu spielen. Ganz im Gegenteil. Mit ihrer sehr defensiven 6:0-Deckung und ihren antizyklischen Bewegungen haben sie unsere Jungs völlig aus dem Konzept bzw. erst gar nicht ins Spiel kommen lassen. Ihr sonst so gewohntes und geliebtes Wellenspiel konnten sie nicht aufbauen, sie mussten sich dem eher ruhigen Spiel der Gastgeber anpassen. Viele Fehlwürfe machten den Frust in der ersten Halbzeit perfekt. Doch sie haben die Ruhe bewahrt und versucht, konsequent ihrem Ziel entgegenzuspielen. Die fehlende Spannung haben sie durch eiserne Disziplin wettgemacht. Gegen diese Spielweise muss auch erstmal gewonnen werden. Und genau dies haben unsere Jungs am späten Sonntagabend in einer sehr kalten Halle getan. Am Ende vielleicht nicht mit dem erhofften hohen Kantersieg, die zwei Punkte und damit weiterhin Platz 2 nehmen sie dennoch mit nach Hause.

 

9. Spieltag : SV Einheit 1875 Worbis – HSG Plesse-Hardenberg II 35:28 (19:14)

Stationen: 0:1, 2:1, 4:4, 7:7, 11:11, 15.12, 17:13, 19:14 (HZ), 19:16, 22:19, 24:20, 26:20, 28:24, 32:25, 35:28 (Endstand)

 

Worbis mit: Gahrmann, Schmidt – Gräser (4), Schwaberow, Sittig (2), Reinemann (5), Jagelski (1), Schäfer (3), Krist (3), Seidel (5), Fasse (1), Ertmer (2), Kullmann (2), Tetzlaff (7)

 

Es war der erwartet schwere, schnelle Gegner und ein Ergebnis, dass am Ende eigentlich etwas zu hoch ausging. Ja, unser Team war das Bessere, das Ergebnis am Ende aber doch etwas klarer, als der Spielverlauf. Unser Team bot eine durch und durch überragende Leistung, spielte über 60 Minuten trotz wechselnder Formationen sehr konstant. Besonders in der Abwehr standen wir sehr sicher und kompakt. Mit ihren Kontern kamen sie überhaupt nicht durch. Immerhin haben sie den Toptorjäger der Liga in ihren Reihen, der im Normalfall in jedem Spiel 11 bis 12 Tore wirft. Gegen unser Team schaffte er kein einziges, schien fast überfordert gegen unser Team. Es gelang uns jeweils phasenweise, das Spiel deutlich zu bestimmen und dann auch einige Tore in Front zu gehen. Gerade unsere 2. Welle konnten die Gäste nicht stoppen. Gefährlich wurde es in den vielen Zeiten der Unterzahl. Insgesamt 14 Minuten mussten unsere Männer mit einem Mann weniger auf dem Platz agieren. Gegen die flinken Angreifer der Gäste wurde es dann sehr schwer. Aber mit einer sehr disziplinierten Mannschaftsleistung spielten sie ihrem Ziel kontinuierlich entgegen. Eine sehr starke Leistung unseres Teams.

8. Spieltag : SV Einheit 1875 Worbis – MTV Geismar III 30:28 (15:11)

Stationen: 7:0, 7:4, 9:6, 11:6, 13:8, 13:10, 15:11 (HZ), 15:15, 16:17, 17:18, 19:18, 20:22, 21:25, 22:26, 27:26, 27:27, 30:27, 30:28 (Endstand)

 

Worbis mit: Gahrmann, Schmidt – Gräser (5), Heidorn, Schwaberow, Sittig (2), Reinemann (6), Jagelski, Schäfer (3), Krist (8), Fasse, Ertmer (4), Kullmann (2), Wehr

 

Was für ein Spiel! An diesem Abend kamen die Worbiser Handballfans nun wirklich auf ihre Kosten. Ein Auf und Ab der Gefühle und dann am Ende der Sieg. Was will man mehr. Unsere Männer starteten furios. In den ersten 10 Minuten klappte einfach alles, sie leisteten sich nicht mal den kleinsten Fehler. Jeder Ball der Gäste wurde abgefangen und zu Kontertoren umgewandelt. Geismar schaffte es einfach nicht, die Wellen abzuwehren. Entsprechend stand es 7:0 für unser Team. Ein Durchmarsch sollte es trotzdem nicht werden. Das schnelle Spiel kostete viel Kraft, die Erstbesetzung musste gewechselt werden. Das Spiel kam etwas ins Stocken, obwohl alle ihre Sache weiterhin gut machten. Aber auch die Gäste fingen sich, fanden sich besser ins Spiel. Aber der 15. Minuten sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie mit vielen technischen Fehlern und ausgelassenen Chancen auf beiden Seiten. Unsere hervorragend aufgelegten Torwarte hielten uns im Spiel und ermöglichten die Führung zur Halbzeit. Die zweite Halbzeit startete ähnlich wie die erste, allerdings seitenverkehrt. Dieses Mal fanden die Gäste deutlich besser ins Spiel und wir konnten die Gegenstöße auf 6-Meter nicht verteidigen. Jeder von uns verworfene Ball wurde zur Welle genutzt. Und wieder waren es unsere Torwarte, die uns im Spiel hielten. Beide erwischten einen grandiosen Tag. 10 Minuten vor Schluss beim Stand von 22:26 glaubte Geismar, den Sieg in der Tasche zu haben. Obwohl sie es aus den vergangenen Jahren besser wissen müssten, unterschätzten sie unser Team und das war unser Vorteil. Nun drehten wir richtig auf. Ein Torwartwechsel brachte die absolute Wende. Die von außen geworfenen Bälle hielten wir nun und starteten in den Gegenstoß. Unsere Jungs waren nicht mehr zu halten und entschieden die letzten 10 Minuten mit 8:2 für sich. Am Ende ein schöner Sieg in einem sehr sehenswerten Handballspiel.

7. Spieltag : Nikolausberger SC - SV Einheit 1875 Worbis 37:31 (17:12)

Stationen: 2:2, 5:2, 7:5, 7:9, 8:10, 12:10, 12:12, 17:12 (HZ), 22:14, 23:18, 27:21, 32:22, 35:36, 37:31 (Endstand)

Worbis mit: Gahrmann, Schmidt - Gräser (1), K. Heidorn, Sittig (2), A. Heidorn (1), Reinemann (8), Müller (2), Jagelski (1), Schäfer (4), Seidel (1), Fasse (1), Ertmer (4), Tetzlaff (6)

Gegen diese unglaublich laufstarken Nikolausberger hatten unsere Männer eigentlich wenig Chance. Und trotzdem machten sie ihnen das Leben schwer, hielten über weite Phasen gut mit. Unser Team musste auf drei Stammspieler verzichten. Der Gegner hingegen konnte aus dem Vollen schöpfen.  Bei jedem Wechseln kam ein gleichwertiger Spieler hinein. Nach 15 Minuten hatten es unsere Jungs aber trotzdem geschafft, in einem Kraftakt in Führung zu gehen. Doch dieses Tempo konnten sie nicht halten. Zudem verzweifelten sie zusehens am gegnerischen Torwart. Jeder gehaltene Ball ging sofort in einen Konter über, den unsere Männer nicht immer stoppen konnten. Die zweite Halbzeit verlief im Ergebnis sehr ausgeglichen, wobei unsere Männer zwischenzeitlich mit 10 Treffern hinten lagen. Doch sie sammelten alle Kräfte und hielten dagegen. Insgesamt ein gutes Spiel unseres Teams gegen eine einfach bessere Mannschaft, die auf einem unglaublich hohen Niveau gespielt hat.

6. Spieltag : MTV Geismar II - SV Einheit 1875 Worbis 28:39 (11:19)

Stationen: 2:4, 3:5, 4:10, 6:13, 11:19 (HZ), 15:21, 18:27, 22:32, 28:39 (Endstand)

 

Worbis mit: Gahrmann, Schmidt - Gräser (3/1), Schwaberow (4/2), Sittig (4), Reinemann (9), Jagelski (2/1), Schäfer (5/1), Krist (5), Seidel (2), Fasse, Ertmer (2), Kullmann (3)

 

Rehabilitation gelungen, Tabellenspitze souverän zurückgeholt. Unsere Männer erwischten einfach einen perfekten Tag und mal ehrlich - wer braucht schon eine gute Abwehr, wenn man 39 Tore wirft. Dieses Spiel war voll auf Angriff ausgelegt, die Schwächen in der Abwehrreihe wurde da fast zur Nebensache. Wir haben einfach überragend nach vorne gespielt, in einem Tempo, dass die Gastgeber nicht mitgehen konnten. Und auswärts in Geismar ist das keine Selbstverständlichkeit. Die Gastgeber traten allerdings mit nur acht Spielern an, unser Team war in voller Besetzung am Start. Und genau dies war heute zu bemerken. Die Laufbereitschaft war kontinuierlich da und das in einem hohen Tempo. Zudem stimmte die Quote. Das Spiel aus der zweiten Welle heraus lief und lief. Sie ließen sich - im Gegensatz zu letzter Woche - nicht in den ungeliebten Positionsangriff drücken. Insgesamt ein hochverdienter Sieg, in einem Spiel, in dem unsere Jungs von Anfang an deutlich überlegen wirkten.

5. Spieltag : SV Einheit 1875 Worbis - HSG Rhumetal II 28:33 (12:18)

Stationen: 2:2, 3:4, 3:7, 5:9, 7:12, 11:14, 12:18 (HZ), 14:19, 15:23, 18:23, 21:26, 23:30, 26:31, 28:33 (Endstand)

 

Worbis mit: Gahrmann, Schmidt - Gräser (4), Heidorn (1), Schwaberow, Sittig (6), Reinemann (5), Jagelski, Schäfer, Krist (1), Seidel (1), Fasse (1), Kullmann (1), Tetzlaff (8)

 

Es war das erwartet schwere Spiel, mit dem besseren Ausgang für die Gäste. Unser Team hat es gegen hochmotivierte Spieler der HSG Rhumetal nicht geschafft, die gesetzten Ziele zu verwirklichen. Wir wollten nicht bis zum 6-Meter durchspielen, sondern aus dem Rückraum abschließen. Und genau dies gelang unseren Jungs nicht. Sie fanden einfach nicht ins Spiel, es schien bei den meisten der Wurm drin zu sein. Nur wenige Spieler konnten ich Potential abrufen. Gerade in der Abwehr offenbarten sich Fehler, die in den vergangenen Spielen nicht auftraten. Die Gäste konnten quasi ungehindert durchmarschieren. In der ersten Halbzeit hielt uns Kreisläufer Renè Sittig mit sehenswerten Toren im Spiel. Zu einer gewissen Ideenlosigkeit im Angriff kam auch noch das Pech hinzu. Viele Bälle landeten unglücklich nicht im Tor. Sicherlich litt darunter auch die Moral. Die Gäste waren topfit und immer einen Tick schneller als wir. Letztlich hat an diesem Abend das bessere Team in der Ohmberghalle gewonnen, nur leider war dies nicht unseres.

4. Spieltag : TG Münden II - SV Einheit 1875 Worbis 22:29 (12:14)

Stationen: 0:3, 1:4, 3:4, 6:5, 8:7, 9:10, 10:11, 12:11, 12:14 (HZ), 13:16, 15:16, 15:18, 17:18, 17:20, 20:21, 20:25, 21:28, 22:29 (Endstand)

 

Worbis mit: Gahrmann, Schmidt - Gräser (2), K. Heidorn (1), Schwaberow (1), Ertmer (2), Reinemann (5), Kullmann (1), Jagelski, Schäfer (1), Fasse (1), Seidel (2), Tetzlaff (11), Krist (2)

 

Für ein überragendes Spiel haben sich unsere I. Männer mit einem hochverdienten Sieg belohnt. In Münden spielten sie gegen starke Gegner ein fast fehlerfreies Spiel, das bisher beste der Saison. Ein großes Kompliment an die Mannschaft, so Trainer Matthias Wulff. Dabei machten sie von der Vorbereitung über die Umsetzung alles richtig. Wie erwartet, agierten die Gastgeber mit einer offensiven 5:1-Deckung. Dieses Mal kamen unsere Männer damit besser zurecht. Und auch die starken Torwerfer aus den letzten Spielen bekamen unsere Jungs hervorragend in den Griff. Die eigene Abwehr stand sicher wie ein Bollwerk, war an diesem Tag der Schlüssel zum Erfolg. In Durchgang ein schafften wir es allerdings nicht, unser Wellenspiel aufzuziehen. Entsprechend hielt Münden das Spiel lange offen, führte zwischenzeitlich, wenn auch nur knapp. Auch das zwischenzeitliche Überzahlspiel nützte unserer Mannschaft bis zur Halbzeit nichts. Mit einem knappen Vorsprung ging es in die Pause, allerdings direkt in Unterzahl. Eine weitere 2 Minuten-Strafe nach wenigen Spielminuten drohte, dass Spiel zu kippen. Doch unser Team fing sich und spielte weiter sein Spiel runter. Besonders das Wellenspiel klappte jetzt und brachte Tor um Tor. Am Ende spielten unsere Jungs taktisch cleverer, abgebrühter. Die Gastgeber waren zusehends genervt, kassierten in einer Unterzahl gleich mehrere Treffer von uns. Am Ende hat die ruhigere Mannschaft mit der etwas besseren Abwehr gewonnen. Eine starke Leistung unseres Teams, das damit zurecht auf Platz 1 der Tabelle steht.

3. Spieltag : SV Einheit 1875 Worbis - HG Rosdorf-Grone III 31:18 (15:11)

Stationen: 2:0, 2:4, 8:4, 12:7, 12:10, 13:11, 15:11 (HZ), 18:13, 23:13, 26:16, 29:18, 31:18 (Endstand)

 

Worbis mit: Gahrmann, Schmidt - Gräser (3), K. Heidorn, Sittig (4), Ertmer (2), Reinemann (6), Müller (2), Jagelski (1), Schäfer (6), Fasse (1), Kullmann (3), Krist (3)

 

Unsere Männer waren auf ein junges Team mit guten individuellen Fähigkeiten im Spiel 1 gegen 1 eingestellt, dem zum Schluss eines Spiels meist die Kräfte ausgehen. Und genau so sollte es auch kommen. Unser Team musste kurzfristig auf drei Stammkräfte verzichten. Erik Schwaberow und Christoph Seidel fielen verletzungsbedingt aus, wobei dies durchaus längerfristig sein kann. Zudem fehlte Mark Tetzlaff. Zwar haben wir die ersten beiden Tore erzielt, lagen dann aber mit Problemen im Angriff nach acht Minuten mit 2:4 zurück. Besonders ein Spieler machte unserem Team zu schaffen, der sich trotz Manndeckung immer wieder in Szene setzen konnte. Nach einigen Umstellungen konnten wir uns dann aber doch auf 12:7 absetzen. Das zwischenzeitliche Herankommen auf 12:10 und 13:11 war nur temporär, ein Sieg bereits zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr zu gefährden. Nach dem Wechsel spielten eigentlich nur noch die Worbiser. Die Gäste konnte gerade einmal sieben Treffer erzielen, dies spricht deutlich für die sehr solide Worbiser Abwehr und eine gute Torwartleistung. Im eigenen Angriff gingen unsere Herren etwas zu verschwenderisch mit den Chancen um. Besonders auf den Außenpositionen hätten deutlich mehr Tore fallen müssen. Ab der 40. Minute waren die Gäste dann endgültig platt, die Worbiser konnten den Druck rausnehmen. Am Ende ein hochverdienter Sieg, der allerdings in dieser Höhe nicht zu erwarten war.

2. Spieltag : SV Einheit 1875 Worbis - HSG OHA II 38:27 (14:11)

Stationen: 1:3, 3:4, 5:5, 8:8, 11:9, 13:10, 14:11 (HZ), 15:13, 16:14, 19:14, 21:15, 23:19, 25:21, 28:21, 33:24, 38:27 (Endstand)

 

Worbis mit: Gahrmann, Schmidt - Gräser (1), H. Heidorn (1), Kullmann (1), Ertmer (3), Reinemann (9), Müller (4), Jagelski (2), Schäfer (3), Fasse, Seidel (1), Tetzlaff (9), Krist (5)

 

Gegen die Harzer Spielgemeinschaft taten sich die Worbiser zunächst sehr schwer. Gleich die ersten 9 Wurfversuche gingen freistehend daneben. Tore erzielten sie zunächst nur vom Siebenmeterpunkt. Hauptsächlich Torwart Thomas Gahrmann hielt sein Team im Spiel. Gegen das relativ langsame Spiel der Gäste fanden sie Einheit-Männer keine Mittel, ließen sich das Spiel quasi aufdrücken. Erst nach 22 Minuten, nach einer Auszeit der Gäste kam mehr Tempo ins Spiel und die Worbiser fanden mehr und mehr in ihr Spiel. Sie zeigten nun einfach mehr Biss und den letzten Durchsetzungswillen, beides hatte vorher gefehlt. Technisch und spielerisch waren sie den Gästen deutlich überlegen, haben dies aber nicht auf den Platz gebracht. In der zweiten Hälfte hatten sie wiederum eine kurze schwache Phase, in der sie die Außenspieler zu sehr gewähren ließen. Nach einigen Umstellungen behoben sie das Problem und spielten sicher bis zum Schluss. Für die nächsten Gegner muss die Leistung sicherlich gesteigert werden. Letztlich haben sie heute auch ein bisschen Glück gehabt, dass der Gegner die ersten 20 mittelmäßigen Minuten unserer Mannschaft nicht besser genutzt hat. Am Ende dann aber doch ein verdienter Sieg.  

1. Spieltag : HSG Plesse-Hardenberg II - SV Einheit 1875 Worbis 27:31 (16:16)

Stationen: 3:1, 5:2, 6:6, 7:8, 8:10, 11:11, 15:13, 16:14, 16:16 (HZ), 16:19, 20:22, 23:24, 24:25, 25:28, 26:30, 27:31 (Endstand)

 

Worbis mit: Gahrmann, Schmidt - Gräser, K. Heidorn (1), Schwaberow, Ertmer (1), Reinemann (9), Jagelski, Hirsch (1), Fasse, Seidel (3), Kullmann (6), Krist (10)

 

Eine Wunderkiste sollte das erste Spiel werden. Ohne Daniel Schäfer, Max Müller und Neuzugang Mark Tetzlaff sollte es gerade im Rückraum gegen das starke Team der HSG Plesse-Hardenberg schwer werden. Entsprechend begann das Team das Spiel. Sie waren nervös und taten sich insbesondere im Mittelblock der Abwehr sehr schwer. Die Gastgeber konnten quasi ungehindert hindurchwerfen. Erst nach 10 Minuten fanden sie die richtigen Mittel und erspielten sich nun viele Kontermöglichkeiten. Entschieden war zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nichts. Vor der Halbzeit ließen die Worbiser sechs klare Gelegenheiten ungenutzt, konnten gerade so ein Unentschieden in die Pause retten. Nach dem Wechsel erwischten sie einen hervorragenden Start, setzten sich zügig mit 3 Toren ab. Dabei profitierten sie von einer sehr stabilen Abwehr im Innenblock. Im eigenen Angriff hätten sie über die Außenpositionen deutlich mehr Tore erzielen müssen. Sie erarbeiteten sich zahlreiche 100%-ige Chancen, nutzten aber keine davon. Dennoch agierten sie als Team und spielten ihre Cleverness gerade in den letzten 15 Minuten aus. Sie wurden nicht nervös, vertrauten auf sich und ihre Stärken und hielten sogar gegen eine Manndeckung der Gastgeber stand. Ein perfektes Debüt im Männertrikot ist dem A-Jugendlichen Pascal Kullmann gelungen. Er spielte routiniert wie ein erfahrener Handballer und traf den Ball sechsmal in den Kasten. Hut ab vor so einer Leistung in der Regionsoberliga der Herren!